Geschichte der Villa di Vico - Fondazione Omraam Onlus

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Geschichte der Villa di Vico

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Das Gebäude befindet sich in der Gemeinde Scandicci, 20 km. südwestlich von Florenz, in hügeliger Landschaft, ungefähr einen Kilometer vom Dorf San Vincenzo a Torri entfernt. Es hat einen rechteckigen Grundriss und ist um einen zentralen Corpus herum aufgebaut, der früher vermutlich ein Wachturm war.
Der zentrale Turm, der vor den übrigen Gebäudeteilen errichtet wurde, weist einen für das XIV. Jahrhundert typischen Architekturstil auf. Die diesen Gebäudeteil betreffenden volkstümlichen Erzählungen ranken sich um den Feldherrn Castruccio Castracani, der, der Legende entsprechend, dort einen Schatz vergraben haben soll.

Auf jeden Fall war der Turm Teil eines Warn- und Kommunikationssystems für visuelle Nachrichten, welches das Val di Pesa zu einem wichtigen strategisch-militärischen Vorposten für Florenz machte. Es erweist sich als schwierig, für die Zeit vor 1480 verlässliche Dokumente zu finden, da die ersten Aufzeichnungen des „Catasto Repubblicano" aus dem Jahre 1427 stammen und die Registrierungen einiger Jahrzehnte, die für das Ausfindig machen früherer Eigentümer notwendig wären, bei Überschwemmungen verloren gegangen sind. Aus zahlreichen architektonischen Elementen lässt sich jedoch schließen, dass die den Turm umgebende Struktur mit Hilfe von Pferden zwischen dem XIV. Und XV. Jahrhundert erbaut worden und als kleines Kloster vorgesehen sein worden muss.

La Villa Vico in una riproduzione del 1640 ca. (Archivio di Stato di Firenze, Carte Galli Tassi n° 394)
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